Berlin gehackt: was du jetzt tun solltest
Fünf Tage lang flossen Daten aus dem Berliner Landesnetz ab. Was passiert ist, und drei Schritte, die du heute erledigen kannst.
- 5,8 Terabyte
- August 2026
- 3 Schritte
Was passiert ist
- Datenabfluss vom 7. bis 12. August 2026 aus zwei Senatsverwaltungen, insgesamt 5,8 Terabyte.
- Erpressung, Berlin hat nicht gezahlt.
- Am 4. September tauchten die Daten im Darknet auf: Dienst-Mails, Personalakten, Gesundheitsdaten und Dokumente zu kritischer Infrastruktur.
- Laut Berlin sind auch Daten von Bürgerinnen und Bürgern betroffen. Eines der Passwörter soll „Sonnenschein123“ gewesen sein.
Offizielle Infos: berlin.de/cyberangriff
1 Passwort-Manager nutzen
Für jedes Konto ein eigenes, zufälliges Passwort. Wie das mit KeePassXC geht: zur Anleitung.
2 Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten
Überall, wo es geht, besonders bei Mail, Bank und Cloud. Am besten mit einer App für Einmal-Codes, zum Beispiel Aegis (Android).
3 Misstrauisch bei „Behörden-Mails“
Nach solchen Lecks kommen oft gefälschte Mails, die angeblich von Behörden stammen. Keine Links anklicken, keine Anhänge öffnen, im Zweifel direkt bei der Behörde nachfragen.
Quellen: berlin.de · ZDFheute (Manuel Atug) · IT-Dock. Stand der Fakten: Video vom 28.09.2026.
Zum Video: Diese Anleitung gehört zur Folge „Berlin gehackt“ von DerTechAgent. Stand der Angaben: 28.09.2026.